„… für einen ungetrübten Blick in den Sternenhimmel über Garching.“
Das konnten die Oberstufenschüler*innen der Astrophysikkurse bei einer Exkursion ins Planetarium erleben.
Die etwa 30-minütige Vorführung des digitalen Sternenhimmels war der Abschluss der Exkursion der drei Astrophysikkurse der Oberstufe.
Da ein Sternenhimmel in der Stadt selten weite Blicke erlaubt, nahmen die Kurse die U-Bahnfahrt nach Garching auf sich, um ein besseres Verständnis für unsere galaktische Nachbarschaft zu erlangen.
Das ESO Supernova Planetarium & Besucherzentrum in Garching bietet Schüler*innen kostenlosen Eintritt zu der Dauerausstellung und der Vorführung im Planetarium. In der Dauerausstellung gibt es zur großen Freude der Lehrer mehr zu sehen, zu lesen und zu ertasten, als der Lehrplan vorsieht. Von einer Satellitenaufnahme Münchens über die Planeten und die Sonne unseres Systems reichen die Informationen und Ausblicke bis zu weit entfernten Galaxien und ungelösten Fragen der Astrophysik.
Das Highlight des Besuchs war die Vorführung im Planetarium. Auch wenn der natürliche Sternenhimmel nicht bei allen Begeisterungsstürme auslöst – akustisch und mit Effekten untermalt gibt es wohl kaum spektakuläreren Stoff, den man auf eine 360°-Leinwand projizieren könnte.
Nach dem Besuch des Planetariums konnten die Schüler*innen noch das Gelände der Technischen Universität in Garching erkunden. Das ist nicht nur für Studierende spannend. So vermag das Fakultätsgebäude der Mathematik mit einer drei Stockwerke hohen Parabelrutsche auch Nichtmathematikerinnen zu begeistern.
Bei der Rückfahrt waren leider wenige Sterne zu sehen. München und die Lichtverschmutzung einer Großstadt lassen sich eben nur auf der Leinwand ausschalten.
D. Simon
Bilder: Simona Schmaußer

